Alfred Bohner in Japan

In den 1920ern verhalf Hermann seinen beiden jüngeren Brüdern Alfred (*11. Apr. 1884) und Gottlob (*23. Dez. 1888 [1]) zu Anstellungen in Japan. Alfred Bohner war 1922–28 als Lektor für Deutsch und Musik an der Kōtōgakko in Matsuyama sowie an der Kadettenanstalt in Hiroshima tätig. Seine Tochter Hanna wurde am 23. Jan. 1923 dort geboren. Er promovierte, zurück in Deutschland über die „88 Heiligen Stätten von Shikoku“ (1931). Es erschien in monumenta nipponica 1938: „Tenchi Hachimaru no Koto.“ Rezensiert von M. Schwind wurde Alfreds Japan und die Welt Langensalza 1937 (Scan des Buches: pdf pdf und Volltext der Rezension pdf djvu.

Der Artikel Spuren der Krishitan in Iyo erschien im Jubiläumsband 1933 der OAG Tōkyō, S 50–6.

Wer sich für Naturheilkunde interessiert, dürfte Vergnügen haben an Alfreds Übersetzung von Hakusen Kawagimi's Kokon chie makura, herausgebracht 1927 von der OAG als Japanische Hausmittel: Scan pdf djvu

Die Beschreibung der Pilgerfahrt zu den 88 Tempeln von Shikoku hat in den den letzten Jahren ein Revival erfahren (vgl. hierzu die Arbeiten von Michael Pye). Gerald Kroll hat darüber das Buch Henro Boke: Pilgern auf Japanisch geschrieben (ISBN 978-3-902113-76-4) und einen gleichnamigen, eher amateurhaften Film produziert.
; 88 Tempel von Shikoku: Ein praktischer Reiseführer für Pilger; Norderstedt , (BoD); ISBN 978-3-7481-1043-9; Dazu im selben Verlag die engl. Übs.: 88 Temples of Shikoku: A Guide for the Walking Pilgrim, 2002 dazu 88 Temples in 55 Days: A Supplement to the 88 Temples of Shikoku. Ebenso eine französische Übs. 2022: Les 88 temples de Shikoku: Édition française, ergänzt durch: Les 88 temples de Shikoku: Guide de pèlerinage.

◀
▶