Hermann Bohner – Arbeiten und Veröffentlichungen Ostasien betreffend

Hermann Bohner – Arbeiten und Veröffentlichungen Ostasien betreffend

Sonstige Veröffentlichungen

Dieser Abschnitt enthält Veröffentlichungen Hermann Bohners, die er nicht in seinem Werksverzeichnis aufgeführt hat. Nämlich, seine Dissertation, Schriften, die nach 1955 erschienen (sofern nicht Seami und Nō betreffend), Material für den Lehrgebrauch und Schriften über ihn. Weiterhin sind einige Archivbestände aufgeführt.
Deutsche Bibliotheksbestände für die Mehrzahl der Titel können im Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK) einfach ermittelt werden. Die Bezeichnungen der jap. Bibliotheken folgt dem japanischen Verbundkatalog (Universitäten ohne “National Diet Library”).
Hermann Bohners Kennummer in der deutschen GND lautet 120887061, in der japanischen Nationalbibliographie (著者名典拠ID) 01027226.


Dissertation

Die Grundlage der Lotzeschen Religionsphilosophie; Borna-Leipzig 1914 (Noske); IX, 61 S.; 8° [Erlangen, Phil. Diss.]

Volltexte: .pdf (15,5 MB) oder .djvu (10,2 MB)

Bibliotheksbestände:
Kiyuudai 119/B/9 003232000025276; Tsukudai B216-B21 100763968415; Outemon 00243806; Doudai A134.7;B288 B;921006488. Im KVK eine Vielzahl von Nachweisen im deutschsprachigen Raum (unter U 14.3318).

Hermann Bohner wurde 1941 seine deutsche Professur e. h. verliehen. Eine Habilitationsschrift liegt daher nicht vor (jedoch kann das Werk № 2 als solche gelten). An der Ōsaka University of Foreign Languages war er „Lektor“ seit Ende 1922, ab 1951 dann mit dem Titel eines Professor.


Anderes, meist Schriften nach 1955

Schriften zu Seami und Nō sind am Ende des entsprechenden Abschnitts angefügt.


Material für den Lehrgebrauch und über Schulisches


Archivalien und Schriften über Hermann Bohner

H. B. hat verschiedene Tage- bzw. Notizbücher geführt, die als Basis vieler seiner Arbeiten dienten und sich 1984 noch im Fundus der Universität befanden. Darunter nicht nur Tagebücher aus seiner Zeit in Bandō, sondern auch Photoalben, Briefe und Gedichte.

Erwähnt wird Hermann Bohner u. a. in folgenden Werken:

Über 1 Über 2

1) Bohner umschrieb seinen Namen – phonetisch korrekter – als "Bōnā (ボーナー)". [ ▲ ]


Film

Aus der Ankündigung der OAG (2006):
Der Film mit dem ungewöhnlich hohen Budget von 1,5 Mrd. ¥ und dem Schauspieler Bruno Ganz als Bohner, in der Regie von Masanobu Deme Baruto no Gakuen erzählt diese Geschichte außergewöhnlicher Völkerverständigung unter Kriegsbedingungen am Beispiel des internierten Seesoldaten Hermann Bohner und des japanischen Lagerkommandanten Toyohisa Matsue.

Film Baruto
Filmplakat

Interview mit Masanobu Deme, dem Regisseur des Films "Baruto no Gakuen"
Mit Ausschnitten aus dem Film und dem Film über die Dreharbeiten
Am 17. Juni [2006] kommt der Film Baruto no Gakuen, der die Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen in Bandō-/Shikoku und die Uraufführung der 9. Symphonie von Beethoven behandelt, landesweit in die Kinos.
In Presse und Fernsehen wird intensiv für diesen Film und die beiden Hauptdarsteller Ken Matsudaira und Bruno Ganz geworben. Viele in Japan lebende deutsche und ausländische Männer haben als Statisten an diesem Film mitgewirkt, und vielleicht entdecken Sie das eine oder andere Gesicht aus Ihrem Bekanntenkreis. Die Produktionskosten für diesen Film beliefen sich auf über 1,5 Mrd. Yen, was für japanische Filme sehr viel ist. Das Lager Bando- wurde teilweise wieder aufgebaut und soll künftig als Kulisse der Dreharbeiten neue Touristen nach Shikoku locken. … Herr Hirao, Präsident der Japanisch-Deutschen Gesellschaft Chiba, wird den Regisseur Masanobu Deme über die Entstehungsgeschichte des Films, über seine Motivation, ein so großes Projekt anzugehen und die Dreharbeiten in Japan und Deutschland interviewen. Es werden Ausschnitte aus dem 140 minütigen (!!) Film sowie Aufnahmen von den Dreharbeiten gezeigt …

Die Filmkulisse in Bandō war bis 2008 zu besichtigen.

Aus Wikipedia (2008):

Ode an die Freude (jap. バルトの楽園 , Baruto no gakuen, wörtlich: „Musikgarten der Bärte“ [sic]) ist ein deutsch-japanisches Film-Historiendrama, das am 17. Juni 2006 in Japan Kinopremiere feierte. In Deutschland wurde der Film erstmals am 8. März 2007 bei der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Trier gezeigt und dann am 16. Mai 2007 beim Japanischen Film Festival in Hamburg. Offizieller Kinostart in Deutschland war, unter dem Verleih von Buena Vista, der 12. Juli 2007.
Regie führte Masanobu Deme, ein ehemaliger Regieassistent von Akira Kurosawa und die Hauptrollen besetzen der Japaner Ken Matsudaira, als Leiter des Gefangenenlagers und der Schweizer Bruno Ganz, als deutscher Admiral.
Handlung
Der Film erzählt, basierend auf wahren Begebenheiten, die Geschichte von Soldaten der deutschen Kaiserlichen Marine, die 1914, zu Beginn des Ersten Weltkrieges, nach dem Kampf um die chinesische Kolonie Tsingtao, von der japanischen Armee gefangen genommen und in das Kriegsgefangenenlager Bandō in der Präfektur Tokushima in Japan gebracht werden. In diesem liberalen Ausnahmelager verbringen die Soldaten die nächsten Jahre unter dem gerechten Lagerführer Toyohisa Matsue, der den Deutschen viele Freiheiten gewährt, wie etwa den Druck einer eigenen Zeitung, das Musizieren und Sport. Als 1918 der Krieg für das Deutsche Reich verloren ist, schwindet bei den Kriegsgefangenen die Hoffnung auf eine Rückkehr in ihre Heimat. Kurt Heinrich, der deutsche Konteradmiral sieht in Selbstmord den einzigen Ausweg. Doch Lagerleiter Matsue überzeugt den gebrochenen Mann davon, dass nur er seine Männer wieder in die Heimat bringen kann. Zur Verabschiedung spielen die ehemaligen deutschen Gefangenen, die sich mit den Japanern im Laufe der Jahre angefreundet hatten, ein Konzert, bei dem erstmals Beethovens 9. Sinfonie auf japanischem Boden aufgeführt wird. Zusätzlich erzählt der Film die Geschichte des Mädchens Shio, Tochter einer Japanerin und des Deutschen Carl Baum, die hofft, im Kriegsgefangenenlager endlich ihren Vater zu finden.